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Facility Management im Lebenszyklus des Primärprozesses

Die Veranstaltung findet am 26. Mai 2009 statt. Am 25. Mai ist eine Abendveranstaltung an einem außergewöhnlichen Ort geplant. Das FM Kolloquium 2009 wird von RealFM.STUDENTS initiiert und durchgeführt.


Rahmenthema der Veranstaltung. Der Pensionär Herr Mayer, ein ehemaliger Ingenieur bei einem großen Automobilhersteller, besucht sein altes Werk und unterhält sich mit Herrn Müller, dem Werksleiter. Nach ein paar Minuten ist klar, dass sich einige entscheidende Dinge geändert haben. Nicht nur, dass heute ein großer Teil der Arbeit die Computertechnologie erledigt. Auch die Zeiträume, die für eine Neuentwicklung zur Verfügung stehen, die so genannten Produktlebenszyklen, haben sich stark verkürzt. Hat zu Herrn Mayers Zeiten eine Fahrzeugneuentwicklung sieben Jahre gedauert, gelingt dies heute in fast einem Drittel der Zeit. Der Zeitraum, in dem ein Fahrzeug auf dem Markt angeboten wird, hat sich ebenfalls verkürzt. Dennoch sind die Produktionskosten kontinuierlich gestiegen, da für ein anderes Fahrzeugmodell auch die Abläufe individuell angepasst und die Werksgebäude darauf abgestimmt werden müssen. Eine enorme Herausforderung für Herrn Müller…


Prozesse als eine Abfolge zielgerichteter Aktivitäten benötigen immer einen Input mit dem Ziel einer Leistungserstellung (Output). Mit dieser groben Beschreibung hören die Gemeinsamkeiten allerdings schon auf. Gerade bei hochkomplexen Prozessen unterscheidet sich jeder Prozess vom anderen, gibt es andere Einflüsse und Wechselwirkungen der Beteiligten und Aktivitäten untereinander. Ändert sich in einem Unternehmen der Primärprozess, bedeutet dies auch eine Höchstanforderung an das Facility Management*. Eine bestehende FM-Struktur muss sich der veränderlichen Aufgabe stellen können, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren: den reibungslosen Ablauf des aktuellen Primärprozesses zu gewährleisten.


Was ist für diese Verzahnung von Primär- und Sekundärprozessen erforderlich? Wie kann das Facility Management auf die wechselnden Primärprozesse mit ihren jeweiligen Lebenszyklen abgestimmt werden? Diesen spannenden Fragen wollen wir uns auf der diesjährigen Veranstaltung mit Ihnen gemeinsam nähern.


* Diese Facility Management-Abteilung ist nach unserem Verständnis ein Nachfrager, welcher ausschließlich im Auftrag des eigenen Unternehmens tätig und intensiv in dessen Primärprozesse involviert ist. Demgegenüber ist der Anbieter ein externer Dienstleister, der sich auf dem Markt anbietet und nicht ausschließlich oder nicht zum größten Teil für ein Unternehmen tätig ist. Die Veranstalter sind sich dessen bewusst, dass eine genaue Abgrenzung zwischen Primär- und Sekundärprozessen häufig schwierig ist. Im Rahmen der Veranstaltung erscheint uns die vorgenommene Abgrenzung sinnvoll.



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